Johanna Bittenbinder und Heinz-Josef Braun · Eigenproduktion

Szenefotos der verschiedenen Aufführungen sind unter Bilder zu finden.

Tannöd

9. 9. 2008 - PREMIERE im Münchner Lustspielhaus

Die aktuellen Auftrittstermine von TANNÖD finden Sie unter: www.kulturbuero.biz/artikel.php?id=87

Für Veranstalter: Buchungen über KulturBüro Bruckbauer, www.kulturbuero.biz, E-mail: info@kulturbuero.biz

vorgetragen von Johanna Bittenbinder und Heinz-Josef Braun

musikalisch begleitet vom ART ENSEMBLE OF PASSAU - Yogo Pausch (Schlagwerk), Peter Tuscher (Trompete), Leo Gmelch (Tuba, Posaune), Florian Burgmayr (Akkordeon, Tenorhorn)

"Tannöd" ist die spannende Geschichte eines authentischen Kriminalfalles (Hinterkaifeck), der bis zum heutigen Tage ungeklärt ist. Auf einem Einödhof werden sechs Mordopfer entdeckt, die mit einer Spitzhacke schrecklich zugerichtet wurden...

Auf der Basis von Zeugenprotokollen der Nachbarn, der abergläublischen Pfarrersköchin, des verschlagenen Gelegenheitsdiebes Mich, der 8jährigen Betty und verschiedenster anderer imposanter Dorfcharaktere entsteht eine mitreissende Kriminalgeschichte, bei der wir auch immer wieder dem Mörder selbst und seinen Opfern begegnen, die ihre eigene Geschichte erzählen.

Die beiden Schauspieler schlüpfen dabei so lustvoll und lebendig in die verschiedenen Personen, dass sich der Zuschauer leibhaftig mitten im Geschehen fühlt. Die vier Musiker schaffen dazu wunderbare Atmosphären, spielen schmissige Polkas, sentimentale Walzer und schaurig-schöne Instrumentaljodler.

Eine Achterbahnfahrt der Gefühle - vital, grausam, humorvoll.

Schauspieler: Johanna Bittenbinder (zuletzt im Kino bei "Beste Zeit", "Beste Gegend" und "Beste Chance" von Marcus H. Rosenmüller und im Fernsehen beim "Tatort - Der Traum von der Au", "Sau Nummer Vier" und "Paradies 505" zu sehen, Für den Fernsehfilm "Zwei allein" war sie für den Deutschen Fernsehpreis als beste Schauspielerin nominiert) und Heinz-Josef Braun (im Kino z. B. "Wer früher stirbt, ist länger tot", "Beste Chance", im Fernsehen Hauptdarsteller in "Schluss! Aus! Amen!"), Kabarettist (zuletzt "Dr. Charly & Mr. Heinz") und Musiker (1982 - 2000 Bassist bei "Haindling")

Musik: (Das ART ENSEMBLE OF PASSAU) - Leo Gmelch (Tuba, Posaune), Yogo Pausch (Schlagwerk), Peter Tuscher (Trompete), Florian Burgmayr (Akkordeon, Tenorhorn)

Der Krimibestseller Tannöd von Andrea Maria Schenkel erhielt zahlreiche Preise, den Deutschen Krimi-Preis - Kategorie National 2007, den Friedrich-Glauser-Krimipreis 2007 für das beste Debüt und den Corine (internationaler Buchpreis).

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Pressefoto "Tannöd - Johanna Bittenbinder und Heinz-Josef Braun" / JPG - 1,4 MB

Infotext "Tannöd" (Word-Dokument, 32 KB)

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Um a Fünferl a Durchanand - Lieder, Dramen, Blasmusik

Video-Trailer Fünferl: http://www.youtube.com/watch?v=n3TB7NMDegQ

Für Veranstalter: Buchungen FÜNFERL über KulturBüro Bruckbauer, www.kulturbuero.biz, E-mail: info@kulturbuero.biz

Ein bayerisch-charmantes Blasmusik-, Lieder- und Sprachpotpourri, ein humorvoller Brettlabend

Siehe auch: www.fünferl.de

Ein Durchanand kann entstehen durch Drehung, durch Reibung oder Explosion, - auch, wenn unerwartet Leidenschaften aufeinanderprallen. Jeder Durchanand ist unberechenbar, selbst der um ein Fünferl: Wollene Wegweiser, Posaunensolo, Gesang, - Zungenschlaganfall, Voglpfeiferl - a Schalerl Kaffee, a windy boy - a g´schamige Schönheit, - C-Dur, Es-Moll - Johanna Bittenbinder, Heinz-Josef Braun, Sebi Tramontana, Andreas Koll. Wir wünschen beste Unterhaltung! Übrigens: Das Stück "Gewalttraud und die Mörder" wird nicht aufgeführt.

Premiere: 20. 9. 2010, München, Oktoberfest, Herzkasperlzelt, Historische Wies´n.

2012: Fünferl produziert die Musik zur "Franz-Josef Strauss - CD" beim Kunstmann-Verlag

Die aktuellen Auftrittstermine von FÜNFERL finden Sie unter: www.kulturbuero.biz/index.php?inc=artikel&id=112

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"Die Bayerischen Bremer Stadtmusikanten", "Das Bayerische Schneewittchen" und "Das Bayerische Tapfere Schneiderlein"

Lustige, szenische Märchenerzählungen mit Musik für Kinder ab 6 Jahren und Erwachsene von und mit Heinz - Josef Braun und Stefan Murr, Dauer jeweils ca. 1 Stunde

Für Veranstalter: Buchungen über Stefan Murr, Email: braun-murr@gmx.de, oder Heinz-Josef Braun, Email: mail@heinz-josef-braun.de

Siehe auch: www.die-bayerischen-bremer-stadtmusikanten.de

Die aktuellen Auftrittstermine unserer Bayerischen Märchen finden Sie unter: www.die-bayerischen-bremer-stadtmusikanten.de/BB/Termine.html

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Die CD "Die Bayerischen Bremer Stadtmusikanten" ist im Handel erhältlich: ISBN 978-3-937563-31-2

Die CD "Das Bayerische Schneewittchen" ist im Handel erhältlich: ISBN 978-3-937563-34-3

Die CD "Das Bayerische Tapfere Schneiderlein" ist im Handel erhältlich: ISBN 978-3-937563-37-4

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Stefan Murr besuchte die renommierte Otto-Falckenberg-Schauspielschule in München und sammelte noch während seiner Ausbildung erste Bühnenerfahrungen an den Münchner Kammerspielen. Es folgten Rollen an verschiedenen Häusern in Inszenierungen von Christian Stückl, Karin Boyd, Michael Lerchenberg und Gerd Lohmeyer, bevor er Ensemblemitglied bei Christian Stückl am Münchner Volkstheater wurde (u. A. DER BRANDNER KASPAR UND DAS EWIGE LEBEN). Für die Hauptrolle in DAS FEST erhielt Stefan Murr den Münchner Merkur-Förderpreis und für die Rolle des "Lenz" in DER WITTIBER wurde er mit dem Nachwuchspreis der Festspielstadt Wunsiedel ausgezeichnet. Zu den zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen, in denen Stefan Murr mitwirkte, gehören: NEUE FREIHEIT, ROSENHEIM COPS, SOKO KITZBÜHL, CAFE MEINEID, BACHING sowie BESTE ZEIT und BESTE GEGEND. Seit 2009 ist er beim "Politiker-Derblecken" auf dem Nokherberg das Double von Karl-Theodor zu Guttenberg, Hubert Aiwanger und Florian Pronold.

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Video-Trailer Das Bayerische Schneewittchen: http://youtu.be/LsZBR-cTZ44

Video-Trailer Das Bayerische Tapfere Schneiderlein: http://youtu.be/RoBJlQST8fE

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Hörfunk - Sendetermine:

Dienstag, 22. 4. und Mittwoch, 23. 4. 2014, jeweils um 18.30 Uhr (in 2 Teilen) - Radio Mikro (Bayern2) sendet Das Bayerische Tapfere Schneiderlein

Mittwoch, 1. Mai 2013 - Radio Mikro (Bayern2) sendet Das Bayerische Schneewittchen

Pfingstsonntag, 12. 6. 2011 - 14.05 Uhr - Radio Mikro (Bayern2) sendet Die Bayerischen Bremer Stadtmusikanten

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Sepp - Sturm - Abende

Der Schauspieler Sepp Schauer (bekannt aus "Wer früher stirbt, ist länger tot" und als "Alfons" in "Sturm der Liebe") erzählt und spielt amüsante Geschichten aus dem Leben des Münchner Urgesteins Sepp Sturm und seiner Frau Anni. Autorin der Geschichten ist wie immer Corinna Binzer, für die musikalische Begleitung sorgt Heinz-Josef Braun.

Termine 2011 und Karten unter: Xogt & Xunga, Corinna Binzer, Tel. 089 - 611 57 68, www.xogtundxunga.de

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Tagebuch eines Wahnsinnigen

Ein Theater-Solo von Nikolaj Gogol mit Heinz-Josef Braun als "Titularrat Popristchin"

Bearbeitung, Raumgestaltung und Regie: Ioan C. Toma

Premiere am 10. 3. 1997 in der Black Box / Gasteig, München
Danach Aufführungen in München: Black Box, Reithalle, Münchner Volkstheater
Gastspiele in Wien (Gruppe 80), Linz (bei der Ausstellung "Andererseits: Die Phantastik" im Landesmuseum 2003, 2008 und 2009 im Stadttheater Landsberg am Lech) u. a.

Der Hundeflüsterer von Spanien - Heinz-Josef Braun verstrickt sich im "Tagebuch ein Wahnsinnigen" brillant mit dem Publikum (Nachrichten von Kreisbote Berg, Mi, 23.04.2008, Komplette Kritik von PATRICIA ECKSTEIN):

Landsberg - "Seit einiger Zeit fange ich an, Dinge zu sehen und zu hören, die ich noch nie zuvor gesehen und gehört habe", erklärt der kleine Beamte Popristchin. Das, was er hört und sieht, vermittelt Schauspieler Heinz-Josef Braun so brillant, dass der Zuschauer am Freitag im Landsberger Stadttheater derart in Popristchins Wahnvorstellungen hineingezogen wurde, dass ihm die wirren Gedanken des Protagonisten vollkommen plausibel erschienen. Mit dem "Tagebuch eines Wahnsinnigen" greift Nikolaj Gogol zwei Themen auf, die er aus eigener Erfahrung kennt und die sich durch mehrere seiner Werke ziehen: das Dasein als kleiner zaristischer Beamter und die Gratwanderung zwischen geistiger Gesundheit und Besessenheit.

Am Anfang war das Jackett. Zu Beginn der Inszenierung von Ioan C. Thoma sieht man einen Rahmen aus Metallstangen, in dessen Mitte ein Jackett hängt. Heinz-Josef Braun zieht es über, schlüpft in die Rolle des Titularrats Popristchin. Am Ende wird Braun aus der Rolle treten und das Jackett sinnbildlich für den unglücklichen Beamten feierlich zur Ruhe betten. Doch zu Anfang ist von Wahn noch nicht viel zu merken. Man sieht einen schlecht gekleideten Mann, der stolz von der Wichtigkeit seiner Aufgabe berichte: er schneidet Schreibfedern für den Direktor des Departements. Während Popristchin ein scheinbar endloses Seil kreuz und quer über das Gestänge schlingt, nimmt er den Zuschauer mit in sein Büro, auf die Straße, ins Theater und als Voyeur in das prunkvolle Boudoir seiner heimlichen Angebeteten, der Tochter seines Direktors. Durch die intensive Darstellung Brauns entstehen auf der fast leeren Bühne goldene Kutschen, livrierte Lakaien, Vaudeville-Szenen und Damen der Gesellschaft, die ihre Hunde ausführen. Und hier verlässt der Protagonist erstmals den Boden realer Erzählung, als er von Gesprächen und Korrespondenzen zweier Hunde erzählt. Das Verrückte: man glaubt ihm. Während sich Popristchin immer mehr in seine Wahnvorstellungen verstrickt, dient das Seil mal als Schaukel, Fessel, Brief, Hundeleine oder als imaginärer Dialogpartner. Dichter und dichter wird das Geflecht zwischen dem Metallkäfig und immer schwerer hat es der Protagonist, sich in dem Dickicht seiner Gedanken zurechtzufinden. Stellte er am Anfang jedem Thema ein präzises Datum voran, wird seine Zeitrechnung zunehmend konfuser und kulminiert in einem triumphalen "43. April 2000", als aus dem Titularrat der König von Spanien wird.

Am Ende war die Verstrickung. Braun schildert die endgültige Zerrüttung des Verstandes mal mit Verwunderung, mal mit Aggression oder Nüchternheit, aber immer mit absoluter Überzeugung. Die Verknüpfung der Seile im Spiel mit wechselnder Beleuchtung ergibt ein spannendes Gesamtbild, in dem sich der Darsteller immer anders platziert. Diese inszenatorische und darstellerische Leistung erzeugte in dem leider nur mäßig gefüllten Stadttheater eine Atmosphäre atemloser Spannung. Es entstand eine ganz intensive Beziehung zwischen Darsteller und Publikum, wie man sie nur selten erlebt und die mit anhaltendem Applaus und Bravo-Rufen honoriert wurde.

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Dr. Charly & Mr. Heinz

Musikkabarett von und mit Heinz-Josef Braun, Regie: Ioan C. Toma

Premiere am 14. 4. 2007 in der Münchner Lach- & Schiessgesellschaft, Aufführungen bis 2008 in der Lach- & und Schiess, im Theater im Fraunhofer München, in der Drehleiter München und auf Tournee

Auszüge aus den Kritiken:

Der Neue Tag, Nabburg, Tobias Schwarzmeier:

Zwischen Hildebrandt und Hamlet-Monolog - Kabarettist Heinz-Josef Braun mit erfrischendem Soloprogramm im Nabburger Schmidt-Haus

Zwiegespalten ist der Mensch. Denn in jedem schlummert tief verborgen ein völlig anderes Ich. Mit seinem vierten Soloprogramm "Dr. Charly und Mr. Heinz" zeigt Heinz-Josef Braun, dass es manchmal auch dem Kabarettisten hinter seinen Kunstfiguren so geht. ...Das von den Handlungssträngen her perfekt aufgebaute, thematisch runde Soloprogramm ist bei all den gegenwärtigen Produktionen mit Pseudo-Rahmenhandlung ohne erkennbaren roten Faden sehr erfrischend.

...Im zweiten Teil brechen dann zur ungetrübten Freude des Publikums gleich zwei Charaktere durch. Prolet "Mr. Heinz" im Trainingsanzug verdrängt den Weltverbesserer und Seidenschalträger "Dr. Charly" und zugleich übernimmt der "böse" Kabarettist Braun für den Schauspieler. Das Schicksal eines mit Aldi-Ersatzteilen aufgemotzen Viagra- Abonnenten, der auf der Ü50-Party beim Rachengold-Tekkno explodiert oder die Geschichte, wie George W. Bush aus Versicherungsgründen die "Twin Towers" "warm" abgerissen hat, ist gehaltvolles Kabarett. ...Darsteller und Kleinkünstler sind in optimaler Balance, als Heinz-Josef Braun mit genialem Augenzucken als Stalingrad-Veteran mit Eiweißstau die Radieschen von unten laust oder als King Kong in einer Homer-Simpson-Parodie der weißen Frau den Kopf abbeißt. ...

AZ München, Gabriella Lorenz:

...Dr. Charly zeigt hochkomisch, wie ein Ehepaar sich vor dem wachsenden Geschenk-Depot im Haus unters Dach zurückzieht. Er warnt vor Überwachungskameras und einer christlich-fundamentalistischen Diktatur, deren Geheimpolizei die letzten Darwinisten im Kellerversteck aufspürt. Mr. Heinz verficht das Recht des Stärkeren, wie es in Affenrudeln herrscht und landet schnell beim Krieg: "Evolution ist kein Kinderspielplatz." ...Zwischen Sozialdarwinismus und Humanismus ist Raum für Bissiges und Boshaftes. Und in der Regie von Ioan C. Toma auch für die überbordende Schauspieler-Vitalität von Heinz-Josef Braun.

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Heinz & die Frauen

Musikkabarett von und mit Heinz-Josef Braun, Regie: Ioan C. Toma

Premiere am 22. 10. 2003 in der Münchner Lach- & Schiessgesellschaft, Aufführungen bis 2005 in der Lach- & und Schiess und auf Tournee,Vorpremiere im Bistro Quer / Untermeitingen, wo seitdem regelmäßig Kleinkunstveranstaltungen stattfinden.

Basierend auf der Figur des "Dottore d'Amore" aus diesem Programm entsteht der Komödienstadl "Dottore d'Amore" mit Heinz-Josef Braun als Hauptdarsteller und Liedkomponist in Zusammenarbeit mit dem BR.

Auszüge aus den Kritiken:

Der Neue Tag, Nabburg:

Heinz-Josef Braun ist ein charmanter, witziger Plauderer, erzählt im oberbayrischen Dialekt von persönlichen Erfahrungen mit dem weiblichen Geschlecht, vom Kindesalter bis hin zur Verehelichung. Braun ist auch Schauspieler. Mit hinreißender Mimik und Gestik erweckt er temperamentvoll seine Personen, wechselt blitzschnell zwischen den jeweiligen Charakteren. Und es fasziniert der Musiker Heinz. ...Heinz-Josef Braun bietet amüsante, abwechslungsreiche Unterhaltung auf hohem Niveau, macht zwischendurch nachdenklich und entlässt erst kurz nach Mitternacht ein bestens gestimmtes Publikum.

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3000Heinz

Kabarett- / Theatersolo von und mit Heinz-Josef Braun, Regie: Ioan  C. Toma

Premiere 8. 11. 2000, Aufführungen bis 2002 in München:
Theater bei Heppel und Ettlich, Lach- & Schießgesellschaft
Gastspiele: Scharfrichterhaus Passau, Salzstadl Landshut ... u.a.

Auszüge aus den Münchener Kritiken:

AZ, Gabriella Lorenz (*Stern der Woche):

"Über Leichen zum Erfolg ...In der straffen Regie von Ioan C. Toma spielt Braun die bittere Geschichte komödiantisch locker. Er powert als Guru-Darsteller ("Holy Heinz brings good vibrations - positive") oder als Dampf ablassender Unternehmer - Rowdy; er ist leise und naiv als gutgläubiger, unbedarfter Antiheld Heinz, den angesichts der zynischen Zukunftsperspektiven doch leises Unbehagen  beschleicht. Ein mit Komik gewürztes Plädoyer für die Vernunft."

SZ, Christine Dössel:

"Die Nummer Heinz ... '3000Heinz - Ein Motivationsjunkie packt aus' ist sein zweites selbst geschriebenes Soloprogramm und steht seinem fulminanten, ersten Kabarettstück 'Heinz bleibt Heinz' von 1996 kaum nach, auch wenn er diesmal überhaupt keinen technischen und musikalischen  Aufwand betreibt, sondern einfach nur auf leerer Bühne steht und Heinz ist: ... Heinz-Josef Braun kriegt sein Publikum wie ein Rattenfänger. Er hat etwas von der durchtriebenen Galanterie eines Ulrich Tukur und kann fast so diabolisch grinsen wie Jack Nicholson. ..."

Münchner Merkur, Alexander Menden:

"Heilsbotschaften des Motivators ... Wenn nämlich Mr. 3000Heinz die lächelnde Maske fallen läßt, kommt etwas sehr Unschönes zum Vorschein: 'Über glühende Kohlen gehen, das ist was für Kinder. Wir  gehen hier über Leichen!' Dafür, daß der Abend unterm Strich dennoch einen komischen, leichten Grundton hat, sorgt die ironische Distanz, die Braun zu seinem Thema hält - ..."

tz, B.W.:

"Der Sprachen - Surfer ... Albträume und Phantasien mischen sich mit Erlebnissen zu einer  absurden Geschichte mit riesigem Personal, deren unzählige Stränge geschickt verknüpft sind und sich schließlich im großen chaotischen Showdown zusammenfinden. Für den gelernten Schauspieler ein Fundus an aberwitzigen Parodien,  rasanten Rollenwechseln und Surfen auf verschiedensten Sprachebenen ..."

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Heinz bleibt Heinz

Ein Psychical von und mit
Heinz-Josef Braun und Peter Enderlein

Licht, Ton und Sampler: Franz Meier
Regie: Ioan C. Toma

Premiere 1996 im Lustpielhaus München
Aufführungen von 1996 bis 1998 in München: Lustspielhaus, Schlachtof, Tollwood, Hai, Theaterhaus, Lokomotive, Münchner Volkstheater und auf Tournee in Süddeutschland und Österreich

Auszüge aus den Kritiken:

SZ München, Christine  Dössel:

" 'Ein Psychical' nennt Heinz-Josef 'Dscharli' Braun sein Stück, das sämtliche Grenzen gewöhnlichen Kabaretts sprengt. Eigentlich ist das Heinz-Solo (Regie: Ioan C. Toma) eine Performance, eine geistreiche Verbindung aus Theater, Kabarett und Musik, schauspielerisch und technisch hervorragend umgesetzt. ... Ausgehend von seinem fiktiven Tod, läßt Heinz, ein typischer Stadtneurotiker, sein Leben noch einmal wie im Fillm abspulen ... Als musikalischer Wegbegleiter steht ihm dabei Peter Enderlein zur Seite, Schlagzeuger bei 'Haindling' (und auch hier), ein Klangzauberer erster Güte. Heinz - das ist einer, den man nicht auf den Punkt bringen kann ... Einer, der springteuflisch jedes Schnippchen auskostet, das seine kuriose  Phantasie ihm schlägt, angefangen bei den sprechenden Frühstückssemmeln bis hin zum Geschlechtsakt in der U-Bahn. Ein Psycho-Spiel voller Action und Überraschungen. Heinzigartig."

Applaus, Annette Jäger:

"Schokokaninchen werden die Ohren abgebissen, dazu ißt man hartgekochte Hühnerembryos, Ketten rasseln, Glocken schlagen, Lichterkegel flitzen über die Bühne und eine keifende Oma saust im hölzernen Wagenrad über die Bühne:... Brauns Psychical - zwischen Kabarett, Theater und Akustikshow - ist einfach genial: Surrealistisch, absurd, mitreißend!"

Oberländer Bote, Imst - Österreich:

"Wäre dieses Programm ein Film, so dürfte man von einer actionreichen, spannungsgeladenen, turboschnellen  Schnittfolge sprechen. Als ob Bunuel bei 'Pulp Fiction' Regie geführt hätte."

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